Willkommen

Wirkungsweise der Kryolipolyse mit dem Kryokontur®
Das Prinzip der Kryolipolyse beruht auf einer hochgradig kontrollierten Kühltechnologie, welche durch ganz gezielte, lokal und zeitlich begrenzte Gewebeabkühlung isoliert Fettzellen derart schädigt, dass sie vom Körper abgebaut und dadurch beseitigt werden.

Erreicht wird dies durch einen sogenannten Applikator, der während der Behandlung auf die "Problemzonen" aufgelegt wird. Dieser Applikator umfasst fast den gesamten Bauch und wirkt wie ein Saugnapf, der mit leichtem Unterdruck die Haut samt darunter befindlichem Fettgewebe ansaugt. Dann wird dieses Hautareal mit dem darunter befindlichen Fettgewebe für ca. eine Stunde ganz exakt auf genau die Temperatur heruntergekühlt, die gerade nötig ist, um die Fettzellen zu schädigen und dadurch zu beseitigen.

Die Haut selbst nimmt dabei keinerlei Schaden, auch sind Schäden an Nerven, Muskeln oder anderem Gewebe ausgeschlossen.

Nur die gekühlten und damit geschädigten Fettzellen setzen in den folgenden Tagen und Wochen Botenstoffe frei, die Entzündungszellen aktivieren und anlocken.

Diese bauen dann das betroffene Fettgewebe während den folgenden 2-4 Monaten langsam ab. Das dabei freiwerdende Fett wird über die Zeit schrittweise und auf natürliche Weise über das Lymphsystem abtransportiert und in der Leber verarbeitet. In klinischen Versuchen wurde keine Erhöhung der Blutfette nach der Kryolipolyse festgestellt.

Das Verfahren ist so gut wie schmerzlos.

Man verspürt lediglich anfangs ein leichtes Kälte- und Druckgefühl, welche jedoch nach ca. 10 min abklingen, danach ist die Behandlung sehr komfortabel, es sind keinerlei Schmerzmittel nötig, auch können die Patienten nebenbei trinken, lesen oder auch schlafen.

Schon unmittelbar nach der Behandlung können die Patienten sofort wieder zu ihren normalen Aktivitäten einschließlich Arbeit und Sport zurückkehren.

Folgende Patienten sollten von der Behandlung ausgeschlossen werden:

  • Patienten mit Kryoglobulinämie oder paroxysmaler Kältehämoglobinurie
  • Kritisch begutachtet werden sollten Patienten mit Kälteurtikaria und mit peripherer Durchblutungsstörung z.B. Raynaud Syndrom.
  • Ausgeschlossen werden sollten auf jeden Fall schwangere und stillende Patienten.
  • Patienten mit großen Narben, Ekzemen und Schuppenflechten im Behandlungsareal, außerdem Patienten mit Sensibilitätsstörungen und einer Blutungsanamnese.
  • Außerdem sollten auffällige Autoimmunerkrankungen und hämatologische Grunderkrankungen eruiert werden.

Folgende zu erwartende Nebenwirkungen sind zu beachten:
Nach der Behandlung fühlt sich das Behandlungsareal wie tiefgefroren an. Dies verschwindet nach einigen Minuten.

Eine milde Rötung kann 1 bis 3 Stunden bestehen bleiben. Ein leichter Schmerz kann unmittelbar nachher auftreten. Ganz selten (unter 1%) kommt es im behandelten Areal zu Hämatomen (blaue Flecken), die dann nur wenige Wochen anhalten. Gelegentlich können auch mehrere Wochen nach dem Eingriff im behandelten Bereich eine Sensibilitätsstörung (kribbeln, mäßiger Schmerz – ähnlich einem Muskelkater) auftreten. Dies tritt häufiger bei Männer als bei Frauen auf. Sollten alle diese Veränderungen über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben, wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt.